Die beste Sicherung gegen Arbeitslosigkeit ist eine Berufsausbildung. Wer ohne eine berufliche Ausbildung ist, hat in Deutschland ein doppelt so hohes Risiko, arbeitslos zu werden wie Menschen, die eine berufliche Ausbildung haben.

Die meisten Berufe in Deutschland erlernt man in der so genannten Dualen Ausbildung. Hier absolviert man einen Teil der Ausbildung in einer Berufsschule und den anderen Teil im Ausbildungsbetrieb. Oft ist es so, dass der Auszubildende für 3-4 Tage im Betrieb ist, und für 1-2 Tage in der Berufsschule.

Jugendliche, die keinen regulären Ausbildungsplatz gefunden haben, können trotzdem die Berufsschule besuchen im Rahmen von Berufsvorbereitungs- oder Berufsgrundbildungsjahren. Dabei kann das Berufsgrundbildungsjahr als erstes Ausbildungsjahr angerechnet werden. Das Berufsvorbereitungsjahr kann dagegen nicht angerechnet werden, sondern dient vor allem der Vermittlung einer berufsbezogenen Vorbildung.

Darüber hinaus haben Schulabbrecher im Rahmen des Berufsvorbereitungsjahres die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss nachzuholen. Sowohl das Berufsvorbereitungs- als auch das Berufsgrundbildungsjahr sollen letztendlich aber zu einer Ausbildung im dualen System führen.

www.arbeitsagentur.de
jobboerse.arbeitsagentur.de